Klassik

„Es gibt keine Freiheit ohne gegenseitiges Verständnis“ (Albert Camus)


Die Sommerakademie Neuburg setzt ein markantes Zeichen für interkulturelle Kommunikation. Gerade in der heutigen Zeit ist das gegenseitige Verständnis eine besondere Notwendigkeit, da das Begreifen des kulturell Anderen die Voraussetzung für das Übernehmen einer globalen Verantwortung ist. Bereits im vergangenen Jahr hat sich gezeigt, dass die Sommerakademie Neuburg die Flexibilität besitzt, diesen Zielen selbst unter den schwierigsten Bedingungen durch traditionelle und auch weniger traditionelle Mittel nachzukommen. In einer Welt, die an der Grenze ist, jegliches Einfühlungsvermögen zu verlieren, ist es umso wichtiger, dass die Künste sich nicht einschränken, sondern diesem apokalyptischen Phänomen durch gute Vernetzung und offenes Denken entgegenwirken. Die TeilnehmerInnen zu inspirieren, durch ihr künstlerisches Handeln Verantwortung zu übernehmen, und in Zusammenarbeit mit TeilnehmerInnen aus anderen Kursen und mit den Kursleitern interdisziplinäre Kommunikation und spontanes Handeln zu fördern, ist mir ein besonderes Anliegen.
Musik ist eine universelle Sprache, die alle Ethnien und jedes Alter in allen Situationen und zu jeder Zeit anspricht. Durch ihre Anpassungsfähigkeit befindet sie sich in ständigem Wechsel, der ja allein das Beständige ist. Im Fachbereich Klassik werden wir das Wissen und Verständnis im jeweiligen Kursbereich weiter vertiefen. Auch hier ist Raum für interdisziplinäre Integration. Alles Mögliche ist denkbar und alles Denkbare möglich. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt.


In diesem Sinne wünsche ich uns allen genügend Eigensinn und Freiheit, damit die Neuburger Sommerakademie keine allzu Akademische werde.


Prof. Alexander Suleiman
Künstlerischer Leiter Klassik

So. 31.07.22 - 06.08.22
Volkshochschule Neuburg
Klassik
Emmanuel Bleuse studierte bei Phillipe Müller, Christoph Henkel und Janos Starker und vertiefte seine musikalische Ausbildung in Meisterkursen bei Luis Claret, Bernhard Greenhouse, Gary Hoffman, Natalia Gutman und Wolfgang Boettcher. Er ist 1. Preisträger des Wettbewerbs “Matinées Musicales” in Indianapolis (USA) und wurde mit dem “Prix de la Bourse Lavoisier” sowie dem “Prix de l’Académie Ravel” ausgezeichnet. Nach seiner Position als 1. Solo-Cellist des Philharmonischen Staatsorchesters in Halle, wechselte er als 1. Solocellist an die Sinfónica de Palma und ist Professor für Violoncello am CSMIB.
Zahlreiche Konzerte führten ihn durch Europa, Amerika und Asien. Von 2000 - 2003 war er Mitglied des Scardanellis Quartett, zu seinen Kammermusikpartnern gehören u. a. Gerard Poulet, Peter Csaba, Georges Pludermacher und Walter Seyfarth.
Als Solist spielt er unter Leitung von Daniel Chabrun, Peter Weigle, Wolf-Dieter Hauschild, Edmon Colomer, Philippe Bender, Josep Vicent, Salvador Brotons und Pablo Mielgo. Rundfunkaufnahmen und Liveübertragungen u. a. bei dem MDR Rahmen und France Musique.
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So. 31.07.22 - 06.08.22
Kongregationssaal Neuburg
Klassik
Intensive Zusammenarbeit mit der Fa. Schreiber/ Buffet (Workshops zu verschiedenen Themen, die Klarinette, das Saxophon, Blätter betreffend).
Internationale Konzertaufführungen, Aufnahmen für Rundfunk, Fernsehen und CD, Meisterkurse, Workshops, Seminare, Beiträge für verschiedene Fachzeitschriften
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So. 31.07.22 - 06.08.22
Volkshochschule Neuburg
Klassik
Nach seinem Studium in München, Wien, Detmold und Paris bei den Professoren Gerhart Hetzel, Wolfgang Schneiderhan und Young Uck Kim legte der Musiker 1987 sein Staatsexamen „mit Auszeichnung“ ab. Solo- und Kammerkonzerte in Europa und Japan (u. a. mit dem Bach Collegium München, Hansjörg Schellenberger, Young Uck Kim) sowie Rundfunkaufnahmen (u. a. mit dem „Deutschen Streichtrio“) folgten. Sein besonderes Interesse an zeitgenössischer Kammermusik dokumentiert sich in der Teilnahme an vielen Uraufführungen, z. B. bei der Münchner Biennale, dem Festival „A/Devantgarde“ oder der Musikbiennale Berlin mit dem „Xsemble München“ sowie dem „Ensemble für Neue Musik München“. 1984 erhielt Michael Friedrich den Förderpreis der Ida- und Albert-Flersheim-Stiftung in Luzern; im Jahre 1988 den Kunstpreis der Stadt Schrobenhausen. Darüber hinaus ist er häufig als Juror bei Wettbewerben (z. B. „Jugend musiziert“) und als Pädagoge tätig. 1990 wurde er Mitglied des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, 1994 gründete Michael Friedrich als Primarius das „Grieg Quartett München“. Seit 2006 ist er Mitglied im Orchester der Bayreuther Festspiele und seit 2009 Konzertmeister des traditionsreichen, von Karl Richter gegründeten Münchener Bach-Orchesters, mit dem er häufig solistisch auftritt, unter anderem auf einer zweiwöchigen Tournee 2014 nach Japan.
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So. 31.07.22 - 06.08.22
Kongregationssaal Neuburg
Klassik
Anna Gourari feierte ihren internationalen Durchbruch, als Martha Argerich, Vladimir Ashkenazy, Alexis Weissenberg, Nelson Freire und Joachim Kaiser ihr den ersten Preis des 1. Internationalen Clara-Schumann-Klavierwettbewerbs in Düsseldorf zusprachen. Seither wirkt Anna Gourari als Solistin und Kammermusikerin weltweit. Sie gastiert bei internationalen Festivals und musizierte mit Dirigenten wie Lorin Maazel, Iván Fischer, Zubin Mehta, Sir Roger Norrington, Marco Armiliato, Kirill Petrenko und Sir Colin Davis. Auszeichnungen ihrer Aufnahmen beinhalten Diapason d’Or, Echo Klassik, Grammy-Nominierung u. a.. Seit vielen Jahren arbeitet Anna Gourari bereits mit dem weltweit renommierten Label ECM zusammen und veröffentlichte bislang drei Alben: „Canto Oscuro“ (Bach/Busoni, Gubaidulina, Hindemit), „Visions fugitives“
(Medtner, Chopin, Prokofiev), „Elusive Affinity“ (Schnittke, Pärt, Bach, Rihm, Kancheli, Shchedrin). In der Konzertreihe MUSICAÈ , die 2019 von ihr in München ins Leben gerufen wurde, kollaboriert sie als künstlerische Leiterin u. a. mit Musikern wie Gidon Kremer, Sir András Schiff, der Kremerata Baltica, Alexei Volodin, Ulrike Draesner, Dmitry Sinkovsky und Robert Levin.
Zahlreiche Meisterkurse in Deutschland, Italien, Russland, Spanien und den USA.
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So. 31.07.22 - 06.08.22
Volkshochschule Neuburg
Klassik
Tatjana Ruhland leitete viele Jahre eine Klasse für Flöte im Hauptfach für künstlerisches und pädagogisches Profil an der Hochschule für Musik Saar und veranstaltet themenbezogene Workshops. Seit 1996 unterrichtet sie mit Begeisterung Meisterkurse für jede Altersstufe und für jedes Niveau in Europa, Asien und den USA. Ihre Position als Solo-Flötistin des SWR Symphonieorchesters hat Tatjana Ruhland seit 2000 inne und konzertiert regelmäßig als Gast z. B. bei den Berliner Philharmonikern oder dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Christoph Eschenbach, Roger Norrington, Valery Gergiev, Kent Nagano, Esa Pekka Salonen, Kirill Petrenko, Gustavo Dudamel, Jakub Hruša und Teodor Currentzis. Zu den aktuellen Höhepunkten der OPUS KLASSIK Preisträgerin 2018 zählen neben Auftritten bei renommierten Festivals wie dem Lucerne Festival oder dem Hohenloher Kultursommer auch künstlerisch-pädagogische Beiträge für die Festivals der Deutschen Gesellschaft für Flöte sowie der Vorsitz in der Jury für Flöte/Oboe beim Deutschen Musikwettbewerb. Im Bereich der Musikvermittlung moderierte Tatjana Ruhland Konzerte mit pädagogischem Hintergrund, so z. B. beim Musikfest Stuttgart 2011 mit Giacinto Scelsis „Studi per l‘intonazione del mare“ unter Mitwirkung von 100 Flötisten. Tatjana Ruhland studierte Querflöte bei Prof. Paul Meisen (München) und Jeanne Baxtresser (New York). Die in Regensburg geborene Flötistin wurde bei internationalen Wettbewerben (u. a. in Kobe und New York) ausgezeichnet.
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So. 07.08.22 - 12.08.22
Descartes-Gymnasium Neuburg
Klassik
Nach dem Studium von Schulmusik und Klavier lehrte Herbert Wiedemann als Lehrkraft für Klavier an der Universität Oldenburg. 1983 folgte die Promotion in Musikpädagogik, fünf Jahre später die Professur für Klavier mit Schwerpunkt Improvisation an der Hochschule der Künste in Berlin.
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So. 31.07.22 - 05.08.22
Descartes-Gymnasium Neuburg
Klassik
Nach dem Studium von Schulmusik und Klavier lehrte Herbert Wiedemann als Lehrkraft für Klavier an der Universität Oldenburg. 1983 folgte die Promotion in Musikpädagogik, fünf Jahre später die Professur für Klavier mit Schwerpunkt Improvisation an der Hochschule der Künste in Berlin.
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So. 31.07.22 - 06.08.22
Volkshochschule Neuburg
Klassik
Tomoko Nishikawa ist in Tokyo geboren und lebt seit 1983 in Deutschland. Ihr Klavierstudium absolvierte sie bei Prof. Ludwig Hoffmann und Prof. Margarita Höhenrieder an der Hochschule für Musik in München mit Meisterklassenabschluss, Kammermusikstudium als zweites Hauptfach. Sie besuchte Meisterkurse bei Rudolf Buchbinder, Arne Torger und Bengt Forsberg. Sie ist Preisträgerin in Solo- und Kammermusikwettbewerben, u.a. ersten und Sonderpreis beim internationalen Kammermusikwettbewerb „Citta di Finale Ligure“ in Italien. 1996 wurde Tomoko Nishikawa ins Förderprogramm des Vereins „Yehudi Menuhin Live Music Now“ aufgenommen, in dem sie heute ehrenamtlich in der Organisation tätig ist. Tomoko Nishikawa wirkt in vielen Konzerten und Rundfunkaufnahmen als Solistin und Kammermusikerin mit. Seit 1995 hat sie einen Lehrauftrag als Korrepetitorin an der Hochschule für Musik und Theater in München, von 2002 bis 2007 hatte sie zusätzlich einen weiteren Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg. Auch bei internationalen Meisterkursen und Wettbewerben ist sie als offizielle Klavierbegleiterin gefragt, u.a. ARD Musikwettbewerb München, Leopold-Mozart-Violinwettbewerb, Henri-Marteau- Violinwettbewerb, Kloster Schöntal Violinwettbewerb oder Kronberg Academy.
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So. 31.07.22 - 06.08.22
Volkshochschule Neuburg
Klassik
Bis zum Abitur war sein Vater, der Pianist Rudolf Stralendorff, sein Klavierlehrer, während des Studiums zählten Vitalij Margulis in Freiburg und Klaus Schilde in München zu seinen Professoren. Nach seinen Meisterklassen-Diplomen in Klavier und Klavierkammermusik schloss sich ein fünfjähriges privates Studium bei Marina Horak an, das seine Ausbildung um ganzheitliche Aspekte erweiterte. Er nahm an Kursen bei Frédéric Gevers (Antwerpen) und in Jazz-Klavier bei Wolfgang Mayer (Saarbrücken) teil. Als Solist und Kammermusikpartner konzertiert Heiko Stralendorff in Deutschland und vielen angrenzenden Ländern. Als Solist mit Orchester trat er u. a. im Königlichen Kurhaus Bad Reichenhall, in der Wartburg in Eisenach und im Cuvilliés-Theater der Münchner Residenz auf. Heiko Stralendorff ist Lehrbeauftragter für Korrepetition und Klavierbegleitung an der Hochschule für Musik und Theater.
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