Klassik

„Es gibt keine Freiheit ohne gegenseitiges Verständnis“ (Albert Camus)

Die Sommerakademie Neuburg setzt ein markantes Zeichen für interkulturelle Kommunikation. Gerade in der heutigen Zeit ist das gegenseitige Verständnis eine besondere Notwendigkeit, da das Begreifen des kulturell Anderen die Voraussetzung für das Übernehmen einer globalen Verantwortung ist. Bereits im vergangenen Jahr hat sich gezeigt, dass die Sommerakademie Neuburg die Flexibilität besitzt, diesen Zielen selbst unter den schwierigsten Bedingungen durch traditionelle und auch weniger traditionelle Mittel nachzukommen. In einer Welt, die an der Grenze ist, jegliches Einfühlungsvermögen zu verlieren, ist es umso wichtiger, dass die Künste sich nicht einschränken sondern diesem apokalyptischen Phänomen durch gute Vernetzung und offenes Denken entgegenwirken. Die Teilnehmer zu inspirieren, durch ihr künstlerisches Handeln Verantwortung zu übernehmen, und in Zusammenarbeit mit Teilnehmern aus anderen Kursen und mit den Kursleitern interdisziplinäre Kommunikation und spontanes Handeln zu fördern, ist mir ein besonderes Anliegen.
Auch im Fachbereich WORLD zeigt sich die Musik als ein universelles Medium, das helfen kann, zu navigieren. Musik ist eine universelle Sprache, die alle Ethnien und jedes Alter in allen Situationen und zu jeder Zeit anspricht. Durch ihre Anpassungsfähigkeit befindet sie sich in ständigem Wechsel, der ja allein das Beständige ist. Im Fachbereich Klassik werden wir das Wissen und Verständnis im jeweiligen Kursbereich weiter vertiefen. Auch hier ist Raum für interdisziplinäre Integration. Alles Mögliche ist denkbar und alles Denkbare möglich. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen genügend Eigensinn und Freiheit, damit die Neuburger Sommerakademie über ihren unbestreitbaren akademischen Anspruch hinaus ein Forum für lebendiges und kreatives Miteinander werde.


Prof. Alexander Suleiman
Künstlerischer Leiter Klassik

Mo. 02.08.21 - 07.08.21
Volkshochschule Neuburg
Klassik
Nach seinem Studium in München, Wien, Detmold und Paris bei den Professoren Gerhart Hetzel, Wolfgang Schneiderhan und Young Uck Kim legte der Musiker 1987 sein Staatsexamen „mit Auszeichnung“ ab. Solo-und Kammerkonzerte in Europa und Japan (u.a. mit dem Bach Collegium München, Hansjörg Schellenberger, Young Uck Kim) sowie Rundfunkaufnahmen (u.a. mit dem „Deutschen Streichtrio“) folgten. Sein besonderes Interesse an zeitgenössischer Kammermusik dokumentiert sich in der Teilnahme an vielen Uraufführungen, z.B. bei der Münchner Biennale, dem Festival „A/Devantgarde“ oder der Musikbiennale Berlin mit dem „Xsemble München“ sowie dem „Ensemble für Neue Musik München“. 1984 erhielt Michael Friedrich den Förderpreis der Ida- und Albert-Flersheim-Stiftung in Luzern; im Jahre 1988 den Kunstpreis der Stadt Schrobenhausen. Darüber hinaus ist er häufig als Juror bei Wettbewerben (z.B. „Jugend musiziert“) und als Pädagoge tätig, 1990 wurde er Mitglied des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, 1994 gründete Michael Friedrich als Primarius das „Grieg Quartett München“. Seit 2006 ist er Mitglied im Orchester der Bayreuther Festspiele und seit 2009 Konzertmeister des traditionsreichen, von Karl Richter gegründeten Münchner Bach-Orchesters, mit dem er häufig solistisch auftritt, unter anderem auf einer zweiwöchigen Tournee 2014 nach Japan.
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So. 01.08.21 - 07.08.21
Kongregationssaal Neuburg
Klassik
Die international renommierte Pianistin Irma Issakadze wurde in Tbilissi, Georgien, geboren und entstammt einer der bedeutendsten Musikfamilien der ehemaligen Sowjetunion. In Deutschland studierte sie mit Ludwig Hoffmann und Vladimir
Krainev und begann ihre professionelle Laufbahn im Alter von 14 Jahren. Die herausragende künstlerische Persönlichkeit der Pianistin sorgte stets auf internationalen Podien für großes Aufsehen. Ihre CD-Einspielungen der Goldberg-Variationen und der 6 Partiten von J. S. Bach wurden von der Fachpresse als Meilensteine der Interpretationsgeschichte gefeiert und zählen zu den wichtigsten Aufnahmen dieser Werke. Die jüngst eingespielte CD „Days go By“ beinhaltet das Gesamtwerk für Violoncello und Klavier des georgischen Komponisten Vaja Azarashvili zusammen mit Alexander Suleiman und ist 2018 bei dem Label NAXOS erschienen.
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So. 01.08.21 - 07.08.21
Volkshochschule Neuburg
Klassik
Tatjana Ruhland leitete viele Jahre eine Klasse für Flöte im Hauptfach für künstlerisches und pädagogisches Profil an der Hochschule für Musik Saar und veranstaltet themenbezogene Workshops. Seit 1996 unterrichtet sie mit Begeisterung Meisterkurse für jede Altersstufe und für jedes Niveau in Europa, Asien und den USA. Ihre Position als Solo-Flötistin des SWR Symphonieorchesters hat Tatjana Ruhland seit 2000 inne und konzertiert regelmäßig als Gast z.B. bei den Berliner Philharmonikern oder dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Christoph Eschenbach, Roger Norrington, Valery Gergiev, Kent Nagano, Esa Pekka Salonen, Kirill Petrenko, Gustavo Dudamel, Jakub Hrusa und Teodor Currentzis. Zu den aktuellen Höhepunkten der OPUS KLASSIK Preisträgerin 2018 zählen neben Auftritten bei renommierten Festivals wie dem Lucerne Festival oder dem Hohenloher Kultursommer auch künstlerisch-pädagogische Beiträge für die Festivals der Deutschen Gesellschaft für Flöte sowie der Vorsitz in der Jury für Flöte/Oboe beim Deutschen Musikwettbewerb. Im Bereich der Musikvermittlung moderierte Tatjana Ruhland Konzerte mit pädagogischem Hintergrund, so z.B. beim Musikfest Stuttgart 2011 mit Giacinto Scelsis „Studi per l‘intonazione del mare“ unter Mitwirkung von 100 Flötisten. Tatjana Ruhland studierte Querflöte bei Prof. Paul Meisen (München) und Jeanne Baxtresser (New York). Die in Regensburg geborene Flötistin wurde bei internationalen Wettbewerben (u.a. in Kobe und New York) ausgezeichnet.
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So. 01.08.21 - 07.08.21
Volkshochschule Neuburg
Klassik
Marco Thomas studierte in Leipzig, gewann das Gewandhausstipendium, wurde Soloklarinettist des Gustav-Mahler- Jugendorchesters und erhielt ein Stipendiat an der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker.
Er war Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker und
war Soloklarinettist und Gründungsmitglied des Mahler Chamber Orchestra und Mitglied im Luzern Festival Orchester, ebenso spielte er u.a. als Soloklarinettist im Chamber Orchestra of Europe und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
Seit 2000 ist er Professor für Klarinette und Kammermusik in der Hochschule für Künste Bremen und gibt Meisterkurse im In- und Ausland
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So. 08.08.21 - 13.08.21
Descartes-Gymnasium Neuburg
Klassik
Nach dem Studium von Schulmusik und Klavier lehrte Herbert Wiedemann als Lehrkraft für Klavier an der Universität Oldenburg. 1983 folgte die Promotion in Musikpädagogik, fünf Jahre später die Professur für Klavier mit Schwerpunkt Improvisation an der Hochschule der Künste in Berlin.
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So. 01.08.21 - 06.08.21
Descartes-Gymnasium Neuburg
Klassik
Nach dem Studium von Schulmusik und Klavier lehrte Herbert Wiedemann als Lehrkraft für Klavier an der Universität Oldenburg. 1983 folgte die Promotion in Musikpädagogik, fünf Jahre später die Professur für Klavier mit Schwerpunkt Improvisation an der Hochschule der Künste in Berlin.
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So. 01.08.21 - 07.08.21
Volkshochschule Neuburg
Klassik
Tomoko Nishikawa ist in Tokyo geboren und lebt seit 1983 in Deutschland. Ihr Klavierstudium absolvierte sie bei Prof. Ludwig Hoffmann und Prof. Margarita Höhenrieder an der Hochschule für Musik in München mit Meisterklassenabschluss, Kammermusikstudium als zweites Hauptfach. Sie besuchte Meisterkurse bei Rudolf Buchbinder, Arne Torger und Bengt Forsberg. Sie ist Preisträgerin in Solo- und Kammermusikwettbewerben, u.a. ersten und Sonderpreis beim internationalen Kammermusikwettbewerb „Citta di Finale Ligure“ in Italien. 1996 wurde Tomoko Nishikawa ins Förderprogramm des Vereins „Yehudi Menuhin Live Music Now“ aufgenommen, in dem sie heute ehrenamtlich in der Organisation tätig ist. Tomoko Nishikawa wirkt in vielen Konzerten und Rundfunkaufnahmen als Solistin und Kammermusikerin mit. Seit 1995 hat sie einen Lehrauftrag als Korrepetitorin an der Hochschule für Musik und Theater in München, von 2002 bis 2007 hatte sie zusätzlich einen weiteren Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg. Auch bei internationalen Meisterkursen und Wettbewerben ist sie als offizielle Klavierbegleiterin gefragt, u.a. ARD Musikwettbewerb München, Leopold-Mozart-Violinwettbewerb, Henri-Marteau- Violinwettbewerb, Kloster Schöntal Violinwettbewerb oder Kronberg Academy.
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So. 01.08.21 - 07.08.21
Volkshochschule Neuburg
Klassik
Bis zum Abitur war sein Vater, der Pianist Rudolf Stralendorff, sein Klavierlehrer, während des Studiums zählten Vitalij Margulis in Freiburg und Klaus Schilde in München zu seinen Professoren. Nach seinen Meisterklassen-Diplomen in Klavier und Klavierkammermusik schloss sich ein fünfjähriges privates Studium bei Marina Horak an, das seine Ausbildung um ganzheitliche Aspekte erweiterte. Er nahm an Kursen bei Frédéric Gevers (Antwerpen) und in Jazz-Klavier bei Wolfgang Mayer (Saarbrücken) teil. Als Solist und Kammermusikpartner konzertiert Heiko Stralendorff in Deutschland und vielen angrenzenden Ländern. Als Solist mit Orchester trat er u. a. im Königlichen Kurhaus Bad Reichenhall, in der Wartburg in Eisenach und im Cuvilliés-Theater der Münchner Residenz auf. Heiko Stralendorff ist Lehrbeauftragter für Korrepetition und Klavierbegleitung an der Hochschule für Musik und Theater.
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