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Starke Stücke

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23 Sep

Klangrazzia

Eine Musikalische Kriminalkomödie
Mi. 23.09.26 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Was passiert, wenn ein bundesweit bekannter Schauspieler mit seinem Streichquartett steuerlich auffällig wird? Wenn er dummerweise einen Bruder beim Finanzamt hat? Wenn dieser Bruder auch noch Steuerfahnder ist und keinerlei Skrupel hat, die Geigen zu pfänden? Was soll das Streichquartett dann tun? Etwa singen? Genau das geschieht – bis sich herausstellt, dass noch jemand „gesungen“ hat. Nämlich beim Finanzamt. Es entsteht ein wildes Verschwörungsdrama, in dessen Zentrum die Frage steht, ob kosmetische Nasenverkleinerungen steuerlich absetzbar sein sollten. Und ob gewisse dunkle Geheimnisse der brüderlichen Vergangenheit wirklich das Licht der Welt erblicken dürfen…
  In dieser musikalischen Kriminal-Komödie vergnügen Hans-Werner Meyer mit Chin Meyer sowie dem Gesangsquartett „Meier und die Geier“ (bestehend aus: Valentin Gregor, Christian Taube, Oliver Urbanski, Hans-Werner Meyer) nicht nur durch musikalische, sondern auch kabarettistische Höhepunkte. Am Piano meisterhaft begleitet durch den „Beamten am Piano“ (CD Bandorf) entsteht ein rundum begeisterndes Theatererlebnis.
24 Sep

Klangrazzia

Eine Musikalische Kriminalkomödie
Do. 24.09.26 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Was passiert, wenn ein bundesweit bekannter Schauspieler mit seinem Streichquartett steuerlich auffällig wird? Wenn er dummerweise einen Bruder beim Finanzamt hat? Wenn dieser Bruder auch noch Steuerfahnder ist und keinerlei Skrupel hat, die Geigen zu pfänden? Was soll das Streichquartett dann tun? Etwa singen? Genau das geschieht – bis sich herausstellt, dass noch jemand „gesungen“ hat. Nämlich beim Finanzamt. Es entsteht ein wildes Verschwörungsdrama, in dessen Zentrum die Frage steht, ob kosmetische Nasenverkleinerungen steuerlich absetzbar sein sollten. Und ob gewisse dunkle Geheimnisse der brüderlichen Vergangenheit wirklich das Licht der Welt erblicken dürfen…
  In dieser musikalischen Kriminal-Komödie vergnügen Hans-Werner Meyer mit Chin Meyer sowie dem Gesangsquartett „Meier und die Geier“ (bestehend aus: Valentin Gregor, Christian Taube, Oliver Urbanski, Hans-Werner Meyer) nicht nur durch musikalische, sondern auch kabarettistische Höhepunkte. Am Piano meisterhaft begleitet durch den „Beamten am Piano“ (CD Bandorf) entsteht ein rundum begeisterndes Theatererlebnis.
13 Okt
Di. 13.10.26 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Jeder kennt Bauchredner, mit Murzarella alias Sabine Murza erleben Sie die Kunst des Bauchgesangs. Murzarella singt nicht nur selbst, sie lässt ihre Puppen singen. Die preisgekrönte Bauchsängerin, mit Wurzeln in Gelsenkirchen, ist in all ihrer Vielseitigkeit– zwischen musikalischer Professionalität, deftigem Ruhrwitz und perfekter Bauchrednerkunst – vor allem eines: ein Phänomen. Da gibt es Kalle, die Kanalratte und Heavy-Metal-Fan aus Wanne-Eickel, Frau Adelheid, die Opern schmetternde Diva und Dudu, der freche Kakadu und Möchtegern-Schlager-Star. Die selbstbewussten Puppen genießen ihren Auftritt und lassen keine Gelegenheit aus, Murzarella die Show zu stehlen. Ohne Mühe haucht Murzarella den Puppen herzerfrischende Individualität und Leben ein. Sie sind das attraktive Highlight einer Show voller Rasanz und in bester Comedy-Manier. Mit ihren Puppen begibt sich Murzarella in witzige, wortgewaltige Dialoge, unterbrochen von gelungener musikalischer Performance. Alles ist live gesungen. Überzeugen Sie sich selbst, und lassen Sie sich von dieser einzigartigen Show begeistern. Wetten, dass Sie anschließend glauben, Sie hätten wirklich singende Puppen erlebt?
14 Okt
Mi. 14.10.26 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Jeder kennt Bauchredner, mit Murzarella alias Sabine Murza erleben Sie die Kunst des Bauchgesangs. Murzarella singt nicht nur selbst, sie lässt ihre Puppen singen. Die preisgekrönte Bauchsängerin, mit Wurzeln in Gelsenkirchen, ist in all ihrer Vielseitigkeit– zwischen musikalischer Professionalität, deftigem Ruhrwitz und perfekter Bauchrednerkunst – vor allem eines: ein Phänomen. Da gibt es Kalle, die Kanalratte und Heavy-Metal-Fan aus Wanne-Eickel, Frau Adelheid, die Opern schmetternde Diva und Dudu, der freche Kakadu und Möchtegern-Schlager-Star. Die selbstbewussten Puppen genießen ihren Auftritt und lassen keine Gelegenheit aus, Murzarella die Show zu stehlen. Ohne Mühe haucht Murzarella den Puppen herzerfrischende Individualität und Leben ein. Sie sind das attraktive Highlight einer Show voller Rasanz und in bester Comedy-Manier. Mit ihren Puppen begibt sich Murzarella in witzige, wortgewaltige Dialoge, unterbrochen von gelungener musikalischer Performance. Alles ist live gesungen. Überzeugen Sie sich selbst, und lassen Sie sich von dieser einzigartigen Show begeistern. Wetten, dass Sie anschließend glauben, Sie hätten wirklich singende Puppen erlebt?
21 Okt
Mi. 21.10.26 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Das neue Theaterstück von Stefan Zimmermann beschäftigt sich mit den Hintergründen des Cum-Ex-Skandales. Die leitende Bankangestellte Lena eröffnet ihrem Mann Emil in der Neu jahrsnacht 2012, dass ihr bestimmte Geschäfte Ihrer Bank unseriös vor kommen. Der gemeinsame Freund Lambert, von Beruf Steueranwalt, klärt Lena auf, dass Steuerbetrug in ungeheurem Ausmaß längst zu den „normalen“ Geschäften vieler Banker und Fonds gehört. Der Staat wird mit dem Geschäftsmodell „Cum-Ex“ aus purer Geldgier systematisch um Milliarden betrogen. Lambert war selber daran beteiligt und will jetzt aus steigen. Lena beschließt aktiv zu werden. Ihr Mann und ihre beste Freundin Carla wollen sie dabei unterstützen. Sie müssen allerdings erkennen, dass die Erfinder des Modells offenbar bestens vernetzt sind und Beziehungen bis in höchste Kreise pflegen. Kein leichtes Unterfangen. Aber Lena und ihre Freunde geben nicht auf. Sie setzen Lockvögel, versteckte Kameras und Kronzeugen ein, um den Milliardenbetrug aufzudecken. Gerade in einer Zeit, in der Steuergelder dringend benötigt werden, sollen diejenigen, die sich bereichert haben, und jene, die es gedeckt haben, zur Rechenschaft gezogen werden.
22 Okt
Do. 22.10.26 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Das neue Theaterstück von Stefan Zimmermann beschäftigt sich mit den Hintergründen des Cum-Ex-Skandales. Die leitende Bankangestellte Lena eröffnet ihrem Mann Emil in der Neu jahrsnacht 2012, dass ihr bestimmte Geschäfte Ihrer Bank unseriös vor kommen. Der gemeinsame Freund Lambert, von Beruf Steueranwalt, klärt Lena auf, dass Steuerbetrug in ungeheurem Ausmaß längst zu den „normalen“ Geschäften vieler Banker und Fonds gehört. Der Staat wird mit dem Geschäftsmodell „Cum-Ex“ aus purer Geldgier systematisch um Milliarden betrogen. Lambert war selber daran beteiligt und will jetzt aus steigen. Lena beschließt aktiv zu werden. Ihr Mann und ihre beste Freundin Carla wollen sie dabei unterstützen. Sie müssen allerdings erkennen, dass die Erfinder des Modells offenbar bestens vernetzt sind und Beziehungen bis in höchste Kreise pflegen. Kein leichtes Unterfangen. Aber Lena und ihre Freunde geben nicht auf. Sie setzen Lockvögel, versteckte Kameras und Kronzeugen ein, um den Milliardenbetrug aufzudecken. Gerade in einer Zeit, in der Steuergelder dringend benötigt werden, sollen diejenigen, die sich bereichert haben, und jene, die es gedeckt haben, zur Rechenschaft gezogen werden.
27 Okt

Ninotschka

Komödie
Di. 27.10.26 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Ninotschka, eine linientreue Kommunistin, wird im Mai 1934 als “Sonderbeauftragte zur Rückführung russischen Eigentums aus dem Ausland” nach Paris abkommandiert. Sie hat an der Stadt an der Seine, die zwischen den beiden Weltkriegen als “Hauptstadt der russischen Diaspora” galt, eine heikle Mission zu erfüllen. Wertvolle Bilder aus dem Besitz der enteigneten Großfürstin Tatjana müssen unverzüglich nach Moskau zurückgeführt werden. Und die drei abtrünnigen Kommissäre, die dem kapitalistischen Luxus erlegen sind und im Champagner schwimmen, müssen von der strengen Kontrolleurin mit aller Härte zur Raison gebracht werden. Doch die Stadt heißt Paris, Ninotschka ist eine Frau und es kommt, wie es kommen muss. Die Liebe des charmanten Barons Leon Dagoult setzt alle Parteistrategien der strammen “Genossin” außer Kraft und verwandelt sie von der linientreuen Parteisoldatin zu einer Frau, die den verrücktesten Hut von Paris kauft...   Das Stück entfaltet seine Kraft in seinem unverblümten polit-satirischen Unterton, es ist auch eine Kritik auf totalitäre Systeme, die Lengyel mit klugen Pointen, slapstickhafter Situationskomik a la Marx-Brothers, feinfühligem Humor und liebenswerten Charakteren klar formuliert. Keiner der Figuren gelingt es, die Linientreue zu ihrem jeweiligen System - Kommunismus oder Kapitalismus zu bewahren, egal wie sehr sie sich aus Angst vor Bespitzelung, Straflager oder Existenznot darum bemühen. Ihre Menschlichkeit macht ihnen immer einen Strich durch die Rechnung.
28 Okt

Ninotschka

Komödie
Mi. 28.10.26 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Ninotschka, eine linientreue Kommunistin, wird im Mai 1934 als “Sonderbeauftragte zur Rückführung russischen Eigentums aus dem Ausland” nach Paris abkommandiert. Sie hat an der Stadt an der Seine, die zwischen den beiden Weltkriegen als “Hauptstadt der russischen Diaspora” galt, eine heikle Mission zu erfüllen. Wertvolle Bilder aus dem Besitz der enteigneten Großfürstin Tatjana müssen unverzüglich nach Moskau zurückgeführt werden. Und die drei abtrünnigen Kommissäre, die dem kapitalistischen Luxus erlegen sind und im Champagner schwimmen, müssen von der strengen Kontrolleurin mit aller Härte zur Raison gebracht werden. Doch die Stadt heißt Paris, Ninotschka ist eine Frau und es kommt, wie es kommen muss. Die Liebe des charmanten Barons Leon Dagoult setzt alle Parteistrategien der strammen “Genossin” außer Kraft und verwandelt sie von der linientreuen Parteisoldatin zu einer Frau, die den verrücktesten Hut von Paris kauft...   Das Stück entfaltet seine Kraft in seinem unverblümten polit-satirischen Unterton, es ist auch eine Kritik auf totalitäre Systeme, die Lengyel mit klugen Pointen, slapstickhafter Situationskomik a la Marx-Brothers, feinfühligem Humor und liebenswerten Charakteren klar formuliert. Keiner der Figuren gelingt es, die Linientreue zu ihrem jeweiligen System - Kommunismus oder Kapitalismus zu bewahren, egal wie sehr sie sich aus Angst vor Bespitzelung, Straflager oder Existenznot darum bemühen. Ihre Menschlichkeit macht ihnen immer einen Strich durch die Rechnung.
17 Nov
Di. 17.11.26 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Friedrich Dürrenmatts Welterfolg erzählt von Claire Zachanassian, die als Milliardärin in ihr verarmtes Heimatdorf zurückkehrt, wo ihr einst das Herz gebrochen und die Ehre geraubt wurde. Sie verspricht Wohlstand für alle - und fordert dafür einen Mord.
Mit dem trockenen Humor des Menschenkenners und dem Tiefsinn des Seelenforschers stellt der Autor die Frage nach der Moral des Einzelnen und zeichnet in komisch-abgründigen Szenen das Bild einer Gesellschaft, die sich über alle Regeln hinwegzusetzen droht.
In Koproduktion mit dem Stadttheater Schaffhausen (CH)
25 Nov
Mi. 25.11.26 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
seiner ganz eigenen Mischung aus kluger politischer Satire, sterbensschönen Songs und schreiend komischen Dias. „Sind wir von allen guten Geistern verlassen?“ Das ist wohl die Frage, die sich in Anbetracht der allgemeinen Lage stellt. Von Musk bis Merz erleben wir die Rückkehr der gekränkten Männer und während man in Echtzeit dabei zusehen kann, wie die Autokraten in West und Ost die Demokratie schreddern, schmeißt bei uns die kleinste große Koalition aller Zeiten eine 90er Party auf Pump. Ob es wirklich schlau war, jemand zum Kanzler zu wählen, der fast täglich unter Beweis stellt, dass er das gar nicht kann? Und der Kapitalismus, der Klimawandel und die Junggesellenabschiede sind ja auch noch da ... Aber weil Verzweiflung keine Lösung ist, schultert der vielfach preisgekrönte Autor und Kabarettist sein Akkordeon, packt ausreichend Vernunft, Solidarität und Gelassenheit ein und verordnet sich Optimismus. Denn: Wer oder was sind diese guten Geister eigentlich genau, die uns da verlassen? Und warum immer gleich alle? Auf seiner Antwortsuche streift Jochimsen durch Vorstädte und über Rummelplätze, huldigt der Höflichkeit und anderen vergessenen Tugenden und verspricht einen begeisternden Abend gegen die laufenden Zumutungen. Zurückgelehnt. Lustig. Und hoffnungslos zuversichtlich. Ein Abend ohne Geländer. Feiern, als ob’s ein Morgen gäbe!
26 Nov
Do. 26.11.26 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
seiner ganz eigenen Mischung aus kluger politischer Satire, sterbensschönen Songs und schreiend komischen Dias. „Sind wir von allen guten Geistern verlassen?“ Das ist wohl die Frage, die sich in Anbetracht der allgemeinen Lage stellt. Von Musk bis Merz erleben wir die Rückkehr der gekränkten Männer und während man in Echtzeit dabei zusehen kann, wie die Autokraten in West und Ost die Demokratie schreddern, schmeißt bei uns die kleinste große Koalition aller Zeiten eine 90er Party auf Pump. Ob es wirklich schlau war, jemand zum Kanzler zu wählen, der fast täglich unter Beweis stellt, dass er das gar nicht kann? Und der Kapitalismus, der Klimawandel und die Junggesellenabschiede sind ja auch noch da ... Aber weil Verzweiflung keine Lösung ist, schultert der vielfach preisgekrönte Autor und Kabarettist sein Akkordeon, packt ausreichend Vernunft, Solidarität und Gelassenheit ein und verordnet sich Optimismus. Denn: Wer oder was sind diese guten Geister eigentlich genau, die uns da verlassen? Und warum immer gleich alle? Auf seiner Antwortsuche streift Jochimsen durch Vorstädte und über Rummelplätze, huldigt der Höflichkeit und anderen vergessenen Tugenden und verspricht einen begeisternden Abend gegen die laufenden Zumutungen. Zurückgelehnt. Lustig. Und hoffnungslos zuversichtlich. Ein Abend ohne Geländer. Feiern, als ob’s ein Morgen gäbe!
02 Dez
Mi. 02.12.26 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Ein Mann kommt aus dem Krieg zurück – und findet keinen Platz mehr im Leben. Beckmann heißt er – aber niemand nennt ihn mehr beim Vor namen. Als hätte man ihm mit dem Namen auch das Ich genommen. Die Gesellschaft, der er diente, wendet sich ab. Was bleibt, ist das Stehen vor verschlossenen Türen. Draußen – vor der Welt, vor der Zukunft. Beckmann ist 25, kommt aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück in das zerbombte Hamburg. Gezeichnet an Körper und Seele: das Knie zer schossen, die Gasmaskenbrille haftet ihm wie ein Fremdkörper im Gesicht – ein ständiges Zeichen der Entmenschlichung. Doch statt Rückhalt oder Verständnis findet er nur Ablehnung: Die Frau hat ihn verlassen, der Oberst weist jede Verantwortung von sich, das Mädchen, das ihn vor dem Ertrin ken rettet, will nichts von seinem Leid wissen. In einer traumähnlichen Wanderung begegnet Beckmann nicht nur Menschen, sondern auch über höhten Figuren: dem Tod, der Elbe, Gott – und dem Anderen, einer gespie gelten Version seiner selbst. Dabei öffnet sich eine vielschichtige theatrale Welt zwischen Realismus, Groteske und Lyrik – voller Sprachkraft, Wider stand und existenzieller Tiefe. Wolfgang Borcherts einziges Theaterstück ist mehr als ein Klassiker der Nachkriegsliteratur: „Draußen vor der Tür“ ist ein poetischer Aufschrei gegen das Verstummen, gegen das Wegsehen, gegen das Verdrängen. Geschrieben 1947, wenige Monate vor Borcherts frühem Tod, ist dieses Stück heute aktueller denn je. Und ein Weckruf.
11 Dez
Fr. 11.12.26 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Extreme Situationen erfordern extreme Maßnahmen – nach diesem Motto handelt die quirlige Seniorin Judith, als sie sich bei tosendem Schneesturm auf den ziemlich weiten Weg zum nächsten Nachbarn macht, um das Unwetter nicht allein durchleben zu müssen.
Verständlicherweise ist Patrick, der völlig zurückgezogen lebt und jede Gesellschaft meidet, nicht gerade erfreut über Judiths unangekündigten Besuch, der sich aufgrund der unberechenbaren Wetterlage auch noch auf unbestimmte Zeit auszudehnen droht.
Während die Ruhestörerin sich redlich bemüht, mit ihrem distanzierten Gegenüber ins Gespräch zu kommen, gerät ihre Anwesenheit für den verschwiegenen Einzelgänger immer mehr zur Qual. Seine erstklassigen Kochkünste kann Judith nicht schätzen – sie bestellt stattdessen lieber zweitklassige Pizza auf Patricks Kosten. Seinen teuren Wein will Judith am liebsten gleich aus der Flasche trinken, die Nuancen schmeckt sie ohnehin nicht heraus, und zu allem Überfluss verlangt diese Banausin auch noch Eiswürfel und Zitrone zum Cabernet Sauvignon!
Mit tropfnassen Stiefeln und aufdringlichen Fragen bringt Judith buchstäblich die chaotische Außenwelt in Patricks bislang so geordnetes Zuhause – hinterlässt dabei aber auch tiefe Spuren des Mitgefühls und des Trostes. Peter Quilter lässt seine alternden Protagonisten in „Eingeschneit“ die feinen Unterschiede zwischen Alleinsein und Einsamkeit, zwischen Gemeinschaft und Gemeinheit, zwischen Charakteristik und Kauzigkeit ausloten, und beweist dabei wieder einmal ebenso viel Empathie wie Sprachwitz.
Mit fröhlicher Neugier offenbart der Autor die kleinen und größeren Neurosen des ungleichen Pärchens, ohne diese jemals der Lächerlichkeit preiszugeben. Das ist, gerade in deprimierenden Zeiten, nicht nur eine hoffnungsvolle Botschaft, sondern auch ein echtes Fest für zwei gestandene Bühnendarsteller, die hier so ziemlich alle Aspekte der Zweisamkeit lustvoll ausspielen dürfen. „Eingeschneit“ ist ein Seelenwärmer-Stück – nicht nur für kalte Tage.
12 Dez
Sa. 12.12.26 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Extreme Situationen erfordern extreme Maßnahmen – nach diesem Motto handelt die quirlige Seniorin Judith, als sie sich bei tosendem Schneesturm auf den ziemlich weiten Weg zum nächsten Nachbarn macht, um das Unwetter nicht allein durchleben zu müssen.
Verständlicherweise ist Patrick, der völlig zurückgezogen lebt und jede Gesellschaft meidet, nicht gerade erfreut über Judiths unangekündigten Besuch, der sich aufgrund der unberechenbaren Wetterlage auch noch auf unbestimmte Zeit auszudehnen droht.
Während die Ruhestörerin sich redlich bemüht, mit ihrem distanzierten Gegenüber ins Gespräch zu kommen, gerät ihre Anwesenheit für den verschwiegenen Einzelgänger immer mehr zur Qual. Seine erstklassigen Kochkünste kann Judith nicht schätzen – sie bestellt stattdessen lieber zweitklassige Pizza auf Patricks Kosten. Seinen teuren Wein will Judith am liebsten gleich aus der Flasche trinken, die Nuancen schmeckt sie ohnehin nicht heraus, und zu allem Überfluss verlangt diese Banausin auch noch Eiswürfel und Zitrone zum Cabernet Sauvignon!
Mit tropfnassen Stiefeln und aufdringlichen Fragen bringt Judith buchstäblich die chaotische Außenwelt in Patricks bislang so geordnetes Zuhause – hinterlässt dabei aber auch tiefe Spuren des Mitgefühls und des Trostes. Peter Quilter lässt seine alternden Protagonisten in „Eingeschneit“ die feinen Unterschiede zwischen Alleinsein und Einsamkeit, zwischen Gemeinschaft und Gemeinheit, zwischen Charakteristik und Kauzigkeit ausloten, und beweist dabei wieder einmal ebenso viel Empathie wie Sprachwitz.
Mit fröhlicher Neugier offenbart der Autor die kleinen und größeren Neurosen des ungleichen Pärchens, ohne diese jemals der Lächerlichkeit preiszugeben. Das ist, gerade in deprimierenden Zeiten, nicht nur eine hoffnungsvolle Botschaft, sondern auch ein echtes Fest für zwei gestandene Bühnendarsteller, die hier so ziemlich alle Aspekte der Zweisamkeit lustvoll ausspielen dürfen. „Eingeschneit“ ist ein Seelenwärmer-Stück – nicht nur für kalte Tage.
12 Jan
Di. 12.01.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Premiere: 29. November 2015 in Cannes, Festival International de Danse Choreographie: Hervé Koubi Choreographische Assistenz: Guillaume Gabriel und Carl Portal Musik: Richard Wagner, Wolfgang Amadeus Mozart, Gabriel Fauré, Algerische Volksmusik Musikdirektor: Maxime Bodson Beleuchtung und Licht: Lionel Buzonie Kostüme und Ausstattung: Guillaume Gabriel, Claudine G- Delattre und Esteban Cedres „This is a story about a path, it's always about a path....“ (Hervé Koubi) Fünf Jahre Leben zwischen Frankreich und Algerien inspirierten Hervé Koubi mit seinen Tänzern zu einer Zeitreise zu den vergangenen Kulturen der sogenannten barbarischen Völker rund um das Mittelmeer. Er entdeckt, dass die verschiedenen Kulturen bis in die Gegenwart hinein in uns weiterleben und dass sie die heutigen orientalischen und westlichen Mittelmeerländer stärker verbinden als trennen. Im Lichte der gemeinsamen Geschichte streckt er die Hand nach den gar nicht so fremden Nachbarn aus und glaubt an eine universale Kultur und eine gemeinsame Zukunft.
Wir beginnen bewußt zu ahnen, daß Erinnerungen und Spuren längst vergangener Generationen in uns fortleben. Partnerschaften: Die Companie Hervé Koubi wird unterstützt von der Region Limousin, dem Departement Correze, der Stadt Brive, dem französischen Kultusministerium, der Region PACA, der Stadt Cannes, dem Departement Alpes Maritimes und dem Institut Francaise für einige der internationalen Tourneen. Koproduktion: Ballet der Opéra National Du Rhin-Centre National Chorégraphique/ Centre Choégraphique National de Creteil et du Val de Marne-CIE Kafig/Palais des Congrès de Loudéac/ Centre Culturel de Vitré/ Ballet Preljocaj-Centre Chorégraphique National d'Aix en Provence/ Ballet Biarritz-Theirry Malandain-Centre Chorégraphique National
13 Jan
Mi. 13.01.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Premiere: 29. November 2015 in Cannes, Festival International de Danse Choreographie: Hervé Koubi Choreographische Assistenz: Guillaume Gabriel und Carl Portal Musik: Richard Wagner, Wolfgang Amadeus Mozart, Gabriel Fauré, Algerische Volksmusik Musikdirektor: Maxime Bodson Beleuchtung und Licht: Lionel Buzonie Kostüme und Ausstattung: Guillaume Gabriel, Claudine G- Delattre und Esteban Cedres „This is a story about a path, it's always about a path....“ (Hervé Koubi) Fünf Jahre Leben zwischen Frankreich und Algerien inspirierten Hervé Koubi mit seinen Tänzern zu einer Zeitreise zu den vergangenen Kulturen der sogenannten barbarischen Völker rund um das Mittelmeer. Er entdeckt, dass die verschiedenen Kulturen bis in die Gegenwart hinein in uns weiterleben und dass sie die heutigen orientalischen und westlichen Mittelmeerländer stärker verbinden als trennen. Im Lichte der gemeinsamen Geschichte streckt er die Hand nach den gar nicht so fremden Nachbarn aus und glaubt an eine universale Kultur und eine gemeinsame Zukunft.
Wir beginnen bewußt zu ahnen, daß Erinnerungen und Spuren längst vergangener Generationen in uns fortleben. Partnerschaften: Die Companie Hervé Koubi wird unterstützt von der Region Limousin, dem Departement Correze, der Stadt Brive, dem französischen Kultusministerium, der Region PACA, der Stadt Cannes, dem Departement Alpes Maritimes und dem Institut Francaise für einige der internationalen Tourneen. Koproduktion: Ballet der Opéra National Du Rhin-Centre National Chorégraphique/ Centre Choégraphique National de Creteil et du Val de Marne-CIE Kafig/Palais des Congrès de Loudéac/ Centre Culturel de Vitré/ Ballet Preljocaj-Centre Chorégraphique National d'Aix en Provence/ Ballet Biarritz-Theirry Malandain-Centre Chorégraphique National
18 Jan
Mo. 18.01.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Wir freuen uns auf die große Neuinszenierung der Gräfin Mariza, Kálmáns musikalischem Feuerwerk in österreichisch-ungarischen Leuchtfarben! Die Mariza ist eines der Traumwerke für jeden Operettenliebhaber, und mit der famosen Neuen Operette Wien dürfen wir auch ein absolutes Fest erwarten. Bereits mit der Csárdásfürstin und der Fledermaus haben Alexander M. Helmer und Laszlo Gyüker bewiesen, dass sie mit einem glänzenden Sängerensemble wunderbare Inszenierungen schaffen, die vor Schwung, Charme und grandiosem Spiel nur so sprühen. Die Bühne wird von Manfred Waba gestaltet, einem der renommiertesten Bühnenbildner Wiens, der u.a. bereits für die Seefestspiele Mörbisch, St. Margarethen und andere Großereignisse verantwortlich zeichnete. Eine ausgefeilte Lichtinszenierung und stilvolle Kostüme runden alles wunderschön ab. Die Sängerinnen und Sänger wählen wir über Vorsingen in Wien aus. Gerade macht unsere Stasi und Adele große Karriere, bleibt aber auch uns weiterhin verbunden. Wir stehen für höchstes Niveau, wofür auch unser musikalischer Leiter, Laszlo Gyüker mitverantwortlich ist. Er wird als Chefdirigent des Wiener Opernballorchesters weltweit bejubelt und verpflichtet selbstverständlich Spitzenmusiker für unser Orchester. - - - - - Die neue Operette Wien vereint wunderbare Kompetenzen aus dem Herzen Wiens, mit Künstlern, die an der Wiener Volksoper agieren,  genauso wie mit dem so wichtigen Netzwerk zu den Absolventen der renommierten Wiener Ausbildungsinstitute für Operette.
19 Jan
Di. 19.01.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Wir freuen uns auf die große Neuinszenierung der Gräfin Mariza, Kálmáns musikalischem Feuerwerk in österreichisch-ungarischen Leuchtfarben! Die Mariza ist eines der Traumwerke für jeden Operettenliebhaber, und mit der famosen Neuen Operette Wien dürfen wir auch ein absolutes Fest erwarten. Bereits mit der Csárdásfürstin und der Fledermaus haben Alexander M. Helmer und Laszlo Gyüker bewiesen, dass sie mit einem glänzenden Sängerensemble wunderbare Inszenierungen schaffen, die vor Schwung, Charme und grandiosem Spiel nur so sprühen. Die Bühne wird von Manfred Waba gestaltet, einem der renommiertesten Bühnenbildner Wiens, der u.a. bereits für die Seefestspiele Mörbisch, St. Margarethen und andere Großereignisse verantwortlich zeichnete. Eine ausgefeilte Lichtinszenierung und stilvolle Kostüme runden alles wunderschön ab. Die Sängerinnen und Sänger wählen wir über Vorsingen in Wien aus. Gerade macht unsere Stasi und Adele große Karriere, bleibt aber auch uns weiterhin verbunden. Wir stehen für höchstes Niveau, wofür auch unser musikalischer Leiter, Laszlo Gyüker mitverantwortlich ist. Er wird als Chefdirigent des Wiener Opernballorchesters weltweit bejubelt und verpflichtet selbstverständlich Spitzenmusiker für unser Orchester. - - - - - Die neue Operette Wien vereint wunderbare Kompetenzen aus dem Herzen Wiens, mit Künstlern, die an der Wiener Volksoper agieren,  genauso wie mit dem so wichtigen Netzwerk zu den Absolventen der renommierten Wiener Ausbildungsinstitute für Operette.
03 Feb
Mi. 03.02.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Die junge Ballett-Tänzerin Giulietta aus Berlin will eigentlich nur wissen, was an diesem Tanz so anders ist, und trifft dabei auf Damián. Er ist der Star eines Tango-Ensembles aus Buenos Aires. Sie verlieben sich ineinander, bis Damián plötzlich verschwindet. Giulietta begibt sich auf eine verzweifelte Suche, folgt ihm nach Buenos Aires. Dort beginnt für sie eine Odyssee durch die sichtbare und unsichtbare Tango-Welt, in der sich Damiáns rätselhafter Tanzstil als Ariadnefaden in ein gefährliches Labyrinth aus dunklen, lang gehüteten Geheimnissen argentinischer und deutscher Vergangenheit offenbart. Giuliettas Welt wird schwer erschüttert. Nichts bleibt so, wie es einmal zu sein schien. Aus dem strebsamen Ballettmädchen wird eine Künstlerin. Geboren aus Schmerz tanzt Giulietta das Solo ihres Lebens. Astor Piazzollas berühmte Komposition TRES MINUTOS CON LA REALIDAD gibt dieser Geschichte das musikalische Leitmotiv und den Titel! Ein Theaterabend, bei dem Schauspiel, Tango und Video aufs sinnlichste miteinander verschmelzen! In der „Tango Argentino Szene“ gilt der Roman seit seiner Erscheinung als absoluter Kult. Dass er nun seinen Weg auf die Theaterbühne findet, sollte breiten Zuspruch finden und neues Publikum in die Häuser locken.   
04 Feb
Do. 04.02.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Die junge Ballett-Tänzerin Giulietta aus Berlin will eigentlich nur wissen, was an diesem Tanz so anders ist, und trifft dabei auf Damián. Er ist der Star eines Tango-Ensembles aus Buenos Aires. Sie verlieben sich ineinander, bis Damián plötzlich verschwindet. Giulietta begibt sich auf eine verzweifelte Suche, folgt ihm nach Buenos Aires. Dort beginnt für sie eine Odyssee durch die sichtbare und unsichtbare Tango-Welt, in der sich Damiáns rätselhafter Tanzstil als Ariadnefaden in ein gefährliches Labyrinth aus dunklen, lang gehüteten Geheimnissen argentinischer und deutscher Vergangenheit offenbart. Giuliettas Welt wird schwer erschüttert. Nichts bleibt so, wie es einmal zu sein schien. Aus dem strebsamen Ballettmädchen wird eine Künstlerin. Geboren aus Schmerz tanzt Giulietta das Solo ihres Lebens. Astor Piazzollas berühmte Komposition TRES MINUTOS CON LA REALIDAD gibt dieser Geschichte das musikalische Leitmotiv und den Titel! Ein Theaterabend, bei dem Schauspiel, Tango und Video aufs sinnlichste miteinander verschmelzen! In der „Tango Argentino Szene“ gilt der Roman seit seiner Erscheinung als absoluter Kult. Dass er nun seinen Weg auf die Theaterbühne findet, sollte breiten Zuspruch finden und neues Publikum in die Häuser locken.   
17 Feb

Die Zimmerschlacht

Tragikomödie
Mi. 17.02.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Im Wohnzimmer von Felix und Trude Fürst – einem Ehepaar in den Mitt vierzigern – herrscht dicke Luft. Die beiden wären eigentlich bei ihrem bes ten Freund Benno zum Abendessen eingeladen, um Bennos neue und deut lich jüngere Errungenschaft Rosa kennenzulernen. Doch Felix beschließt sehr zum Unwillen von Trude, die Einladung zu boykottieren. Er will Benno zeigen, was er von dessen neuer Beziehung hält. Für seinen Plan hat er sich bereits mit den weiteren Gästen Neumerkel und Mengel telefonisch kurzgeschlossen. Das Fernbleiben bedeutet allerdings, dass Felix und Tru de den Abend alleine verbringen müssen. Die Zweisamkeit wird schnell zur Herausforderung. Aus den verzweifelten Versuchen, sich abzulenken, wird die Ehe der beiden immer mehr infrage gestellt. Unter den Teppich gekehrte Wünsche und Sehnsüchte werden aufgedeckt. Über Jahre hinweg aufrecht erhaltene Wahrheiten werden als Lügen entlarvt. Und auch der wahre Grund für Felix‘ Boykott kommt ans Tageslicht
04 März

Der Sohn

Schauspiel
Do. 04.03.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Nicolas ist 17 und kein fröhliches, unbeschwertes Kind mehr. Alles um ihn herum ist zu viel für ihn. Erwachsenwerden, das Abschlussjahr im Gymnasium, die Trennung der Eltern und die neue Familie des Vaters. Er schwänzt die Schule und ist aggressiv. Was passiert nur mit ihm? Auf eigenen Wunsch zieht er von seiner überforderten Mutter zu seinem Vater Pierre und dessen neuer Frau. Pierre fühlt sich schuldig und versucht alles, um seinem Sohn zu helfen. Der Umzug soll wieder Ordnung in das Gemüt des Sohnes bringen und ihm die Lebenslust zurückgeben. Zunächst scheint sich die Situation zu entspannen. Doch ein missglückter Suizidversuch zeigt, dass Nicolas' Probleme ernster sind als angenommen. Pierre ist verzweifelt, dennoch entschließt er sich, keine professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wird seine Liebe reichen, um den Sohn vor sich selbst zu retten? Besetzung: Pierre: Nicolas: Anne: Sofia: Arzt: Pfleger: Buch: Hardy Krüger Quentin Lopes Alexa Maria Surholt Nadine Menz Holger Hauer Paul Radke Florian Zeller
10 März
Mi. 10.03.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
  In der gefeierten Theaterproduktion DIE DINGE MEINER ELTERN führte uns Gilla Cremer durch die Haushaltsauflösung des Elternhauses. Mit feinem Humor brachte ihre Protagonistin Agnes das strapaziöse Projekt „sterbefein“ über die Bühne.   Nun steht Agnes vor einer neuen Herausforderung: Das Nutzungsrecht für das Familiengrab ist abgelaufen. Wollen die Schwestern die Pacht verlängern? Das Grab der Eltern auflösen? Wo wollen sie einst selbst bestattet werden?   Die nüchterne Frage des Friedhofsamts weckt Erinnerungen: Hat der Tod nicht schon immer eine große Rolle gespielt in Agnes Leben? Mal spielerisch und bühnenreif, mal beängstigend und erschreckend, mal als Erleichterung, mal als Politikum.   Agnes begibt sich auf eine Entdeckungsreise über das Sterben, die Bürokratie des Todes und immer wieder kommt ihr das Leben dazwischen.   Ein Theaterabend, der mit Witz und Tiefe die letzten Dinge des Lebens verhandelt.   wir sind die menschen auf den wiesen
bald sind wir menschen unter den wiesen
und werden wiesen, und werden wald
das wird ein heiterer landaufenthalt (Sommerlied von Ernst Jandl)
11 März
Do. 11.03.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
  In der gefeierten Theaterproduktion DIE DINGE MEINER ELTERN führte uns Gilla Cremer durch die Haushaltsauflösung des Elternhauses. Mit feinem Humor brachte ihre Protagonistin Agnes das strapaziöse Projekt „sterbefein“ über die Bühne.   Nun steht Agnes vor einer neuen Herausforderung: Das Nutzungsrecht für das Familiengrab ist abgelaufen. Wollen die Schwestern die Pacht verlängern? Das Grab der Eltern auflösen? Wo wollen sie einst selbst bestattet werden?   Die nüchterne Frage des Friedhofsamts weckt Erinnerungen: Hat der Tod nicht schon immer eine große Rolle gespielt in Agnes Leben? Mal spielerisch und bühnenreif, mal beängstigend und erschreckend, mal als Erleichterung, mal als Politikum.   Agnes begibt sich auf eine Entdeckungsreise über das Sterben, die Bürokratie des Todes und immer wieder kommt ihr das Leben dazwischen.   Ein Theaterabend, der mit Witz und Tiefe die letzten Dinge des Lebens verhandelt.   wir sind die menschen auf den wiesen
bald sind wir menschen unter den wiesen
und werden wiesen, und werden wald
das wird ein heiterer landaufenthalt (Sommerlied von Ernst Jandl)
16 März
Di. 16.03.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Wir leben in einer Zeit, in der oft die Verpackung wichtiger als der Inhalt scheint: Jeder einfache Schokoriegel wird durch Werbung zum exklusiven Geschmacksevent, der Hausmeister bekommt statt einer Lohnerhöhung exklusiv den Titel Facilitymanager und die Liebe hüpft nicht mehr wie früher mit Amors zufälligem Pfeil, sondern maßgeschneidert und algorithmenbasiert über Tinder und Parship in unser Leben. Der deutsche Heinz Günter verpackt sich im Frankreichurlaub plötzlich in Ringelshirt und Baskenmütze und wundert sich, dass er trotz Baguette unter beiden Armen nicht als Jean Pierre gesehen wird…Verpackung ist eben nicht alles. Lucy van Kuhl verpackt ihre Erkenntnisse in ihrem fünften Programm auch äußerst geschickt: Aberwitzige Betrachtungen werden in sanfte Klavierklänge gehüllt, winzigkleine Randbeobachtungen mit dem großen poetischen Vergrößerungsglas versehen und die Tristesse eines Altersheim verwandelt sich durch einen Mantel aus Fantasie plötzlich in eine mitreißende Ü80-Party. Zarte Melancholie trifft auf krachenden Unfug, klassisches Klavier auf Boogie Woogie, und wenn Sie glauben, dass sowas nicht miteinander harmoniert – Lucys überbordende Fantasie ist ein starkes leuchtendes Geschenkband, mit dem sie all das spielend leicht zusammenhält und – sehr geschickt verpackt.
17 März
Mi. 17.03.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Wir leben in einer Zeit, in der oft die Verpackung wichtiger als der Inhalt scheint: Jeder einfache Schokoriegel wird durch Werbung zum exklusiven Geschmacksevent, der Hausmeister bekommt statt einer Lohnerhöhung exklusiv den Titel Facilitymanager und die Liebe hüpft nicht mehr wie früher mit Amors zufälligem Pfeil, sondern maßgeschneidert und algorithmenbasiert über Tinder und Parship in unser Leben. Der deutsche Heinz Günter verpackt sich im Frankreichurlaub plötzlich in Ringelshirt und Baskenmütze und wundert sich, dass er trotz Baguette unter beiden Armen nicht als Jean Pierre gesehen wird…Verpackung ist eben nicht alles. Lucy van Kuhl verpackt ihre Erkenntnisse in ihrem fünften Programm auch äußerst geschickt: Aberwitzige Betrachtungen werden in sanfte Klavierklänge gehüllt, winzigkleine Randbeobachtungen mit dem großen poetischen Vergrößerungsglas versehen und die Tristesse eines Altersheim verwandelt sich durch einen Mantel aus Fantasie plötzlich in eine mitreißende Ü80-Party. Zarte Melancholie trifft auf krachenden Unfug, klassisches Klavier auf Boogie Woogie, und wenn Sie glauben, dass sowas nicht miteinander harmoniert – Lucys überbordende Fantasie ist ein starkes leuchtendes Geschenkband, mit dem sie all das spielend leicht zusammenhält und – sehr geschickt verpackt.
06 Apr
Di. 06.04.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Erleben Sie eine grandiose Neuinszenierung von Carlo Goldonis „Diener zweier Herren“ in John von Düffels Fassung! Wir schreiben das Jahr 1973 in Pforzheim, wo der klassische Diener Truffaldino nun als gewitzter „Gast arbeiter“ Kemal auftritt. Auf der Suche nach Arbeit und Essen nimmt Ke mal gleich zwei Jobs an – und das Chaos beginnt! In einem humorvollen Durcheinander aus Dialekten und Kulturen dient er einem schwedischen Filmproduzenten und einem Mafioso, der in Wirk lichkeit seine eigene Schwester ist. Kemals Abenteuer im Gasthaus „Zum Goldenen Carlo“ ist gespickt mit kulinarischen Kapriolen und turbulenter Komik. Die 70er Jahre Atmosphäre, vermengt mit einer feinsinnigen Auseinan dersetzung der Gastarbeiterthematik, macht diese Inszenierung zu einem einzigartigen Erlebnis. „Lieber Maultaschen für alle, als Maulschellen für mich!“
07 Apr
Mi. 07.04.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Erleben Sie eine grandiose Neuinszenierung von Carlo Goldonis „Diener zweier Herren“ in John von Düffels Fassung! Wir schreiben das Jahr 1973 in Pforzheim, wo der klassische Diener Truffaldino nun als gewitzter „Gast arbeiter“ Kemal auftritt. Auf der Suche nach Arbeit und Essen nimmt Ke mal gleich zwei Jobs an – und das Chaos beginnt! In einem humorvollen Durcheinander aus Dialekten und Kulturen dient er einem schwedischen Filmproduzenten und einem Mafioso, der in Wirk lichkeit seine eigene Schwester ist. Kemals Abenteuer im Gasthaus „Zum Goldenen Carlo“ ist gespickt mit kulinarischen Kapriolen und turbulenter Komik. Die 70er Jahre Atmosphäre, vermengt mit einer feinsinnigen Auseinan dersetzung der Gastarbeiterthematik, macht diese Inszenierung zu einem einzigartigen Erlebnis. „Lieber Maultaschen für alle, als Maulschellen für mich!“
19 Apr

Herzfaden

Schauspiel
Mo. 19.04.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Hannelore „Hatü“ mag ihren Vater lieber als alles auf der Welt. Ihren Vater, der im II. Weltkrieg von heute auf morgen eingezogen wird und die Familie verlassen muss. Ihren Vater, der als leidenschaftlicher Puppenspieler zu rückkehrt und ihr mit dem Wenigen, das sie haben, das Marionettenschnit zen beibringt. Und ihren Vater, mit dem sie die Augsburger Puppenkiste gründen und viele Jahre leiten wird. „Das ist der Herzfaden. Der wichtigste Faden einer Marionette. Nicht sie wird mit ihm geführt, sondern mit ihm führt sie uns. Der Herzfaden einer Marionette macht uns glauben, sie sei lebendig, denn er ist am Herzen des Publikums festgemacht.“ Diese Philo sophie der berühmten Puppenbühne ist auch über Urmel und Jim Knopf hi naus bis heute lebendig. Er entführt in immer ausverkauften Vorstellungen nach wie vor Kinder wie Erwachsene in märchenhafte Welten. Mehr als 70 Jahre nach Gründung der Augsburger Puppenkiste verirrt sich ein junges Mädchen auf den Theater-Dachboden. Sie taucht ein in eine mär chenhafte Parallelwelt, in der die Zeit stehengeblieben scheint. Sie trifft auf den Geist Hatüs und viele liebgewonnene Figuren aus der jahrzehntealten Bühnen-Geschichte. Gemeinsam mit ihnen durchlebt sie die Geburt und den langen Weg der Augsburger Puppenkiste von Familie Oehmichens Wohnzim mer durch Kriegs- und Nachkriegswirren bis hin zum großen Durchbruch. Anders als die Puppenkiste-Welt ist diese Geschichte nicht immer bunt und leicht. In einer Zeit, in der Deutschland sich zerstört hat und nach Kriegsen de langsam und entbehrungsreich eine neue Identität finden muss, braucht es Visionen und Leidenschaft. Es braucht Mut, sich auch der Frage nach Schuld und Verantwortung zu stellen. Trotz aller Widerstände schreiben Hatü, ihr Vater und alle Mitstreitenden ihre eigene Geschichte. Warmherzig, entschlossen, fantasievoll – und vor allem gemeinsam
20 Apr

Herzfaden

Schauspiel
Di. 20.04.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Hannelore „Hatü“ mag ihren Vater lieber als alles auf der Welt. Ihren Vater, der im II. Weltkrieg von heute auf morgen eingezogen wird und die Familie verlassen muss. Ihren Vater, der als leidenschaftlicher Puppenspieler zu rückkehrt und ihr mit dem Wenigen, das sie haben, das Marionettenschnit zen beibringt. Und ihren Vater, mit dem sie die Augsburger Puppenkiste gründen und viele Jahre leiten wird. „Das ist der Herzfaden. Der wichtigste Faden einer Marionette. Nicht sie wird mit ihm geführt, sondern mit ihm führt sie uns. Der Herzfaden einer Marionette macht uns glauben, sie sei lebendig, denn er ist am Herzen des Publikums festgemacht.“ Diese Philo sophie der berühmten Puppenbühne ist auch über Urmel und Jim Knopf hi naus bis heute lebendig. Er entführt in immer ausverkauften Vorstellungen nach wie vor Kinder wie Erwachsene in märchenhafte Welten. Mehr als 70 Jahre nach Gründung der Augsburger Puppenkiste verirrt sich ein junges Mädchen auf den Theater-Dachboden. Sie taucht ein in eine mär chenhafte Parallelwelt, in der die Zeit stehengeblieben scheint. Sie trifft auf den Geist Hatüs und viele liebgewonnene Figuren aus der jahrzehntealten Bühnen-Geschichte. Gemeinsam mit ihnen durchlebt sie die Geburt und den langen Weg der Augsburger Puppenkiste von Familie Oehmichens Wohnzim mer durch Kriegs- und Nachkriegswirren bis hin zum großen Durchbruch. Anders als die Puppenkiste-Welt ist diese Geschichte nicht immer bunt und leicht. In einer Zeit, in der Deutschland sich zerstört hat und nach Kriegsen de langsam und entbehrungsreich eine neue Identität finden muss, braucht es Visionen und Leidenschaft. Es braucht Mut, sich auch der Frage nach Schuld und Verantwortung zu stellen. Trotz aller Widerstände schreiben Hatü, ihr Vater und alle Mitstreitenden ihre eigene Geschichte. Warmherzig, entschlossen, fantasievoll – und vor allem gemeinsam