Stadttheater Neuburg
Unser Schmuckkästchen aus der Biedermeierzeit
Es ist ein Musentempel, der sowohl bei Besuchern als auch Künstlern gleichermaßen beliebt ist – das Neuburger Stadttheater. Gleich am Eingang zur Altstadt, am Ottheinrichplatz, lockt der stattliche Bau seit 1869 Kulturbegeisterte in sein schmuckes Innenleben. Verteilt auf Parkett und zwei Ränge bietet das kleine aber feine Theater Platz für bis zu 285 Zuschauer. Der ehemalige Kornspeicher der fürstlichen Hofhaltung enthält heute noch Zierde und Beleuchtung aus der Biedermeierzeit.
Hier erfahren Sie alles Wissenswerte zum facettenreichen Programm, zu Ihrem Ticketkauf, zu Anfahrt sowie Parkmöglichkeiten und schließlich zur reichen Geschichte des Hauses. Gerne stehen wir Ihnen auch persönlich mit Rat und Tat zur Seite.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ninotschka
Ninotschka
Konzert Philippe Loli
Zwerg Nase
Der Besuch der alten Dame
Mit dem trockenen Humor des Menschenkenners und dem Tiefsinn des Seelenforschers stellt der Autor die Frage nach der Moral des Einzelnen und zeichnet in komisch-abgründigen Szenen das Bild einer Gesellschaft, die sich über alle Regeln hinwegzusetzen droht.
In Koproduktion mit dem Stadttheater Schaffhausen (CH)
Im Gabenkorb befinden sich das legendäre „Krippenspiel“ sowie brandneue Lieder, notwendige Wutausbrüche und kompromittierende Urlaubsbilder. Und natürlich kommt auch ein satirischer Rückblick auf das abgelaufene Jahr nicht zu kurz.
Der Freiburger Autor und Kabarettist wird dem Publikum das genaue Hinschauen auf die herrschenden Zustände nicht ersparen, doch als Entschädigung bekommt es Entspannung, Entschleunigung und einen Moment unerhörten Glücks geschenkt. So wie es sein soll, zur Jahresendzeit.
Presse: „Jochimsens Bühnenprogramme sind weit mehr als Kabarett: es sind tragikomische Roadmovies, sehr anrührend, sehr schlau und wunderbar lachen-machend.“ (AZ) „Mit seinem Jahresendzeitprogramm "Vier Kerzen für ein Halleluja" hat der Kabarettist, Autor, Fotograf und Musiker Jess Jochimsen völlig entspannt und entschleunigt Literatur, Dia-Abend und Musik verbunden und allen Besuchern einen witzigen, geistreichen und völlig überzeugenden Abend geboten. Es waren die kleinen, feinen Beobachtungen, deren Spitzen Jess Jochimsen, hervorragend und scheinbar völlig unspektakulär in Worte verpackte, und dem begeisterten Publikum mal nachdenklich, mal mit ironischem Augenzwinkern, aber stets geistreich, ohne plump in den hintersten Ecken der untersten Schublade zu wühlen und auf Kosten anderer, zu präsentieren.“ (Schwäbische Zeitung) „Jochimsen wird seinem Ruf, wütendes Kabarett der leisen Töne zu machen, mit seinem fürsorglichen Programm für alle Weihnachtsgeschädigten therapeutisch, urkomisch und mit brillanter Sprache gerecht: Er liest eigene Texte, spielt meisterhaft Westerngitarre, weckt Erinnerungen an Kindheiten mit Strumpfhosen und Fäustlingen und singt von traurigen Weihnachtsbegegnungen.“ (Hessische | Niedersächsische Allgemeine)
Das Programm wurde gefördert durch ein Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Vielen Dank.
Im Gabenkorb befinden sich das legendäre „Krippenspiel“ sowie brandneue Lieder, notwendige Wutausbrüche und kompromittierende Urlaubsbilder. Und natürlich kommt auch ein satirischer Rückblick auf das abgelaufene Jahr nicht zu kurz.
Der Freiburger Autor und Kabarettist wird dem Publikum das genaue Hinschauen auf die herrschenden Zustände nicht ersparen, doch als Entschädigung bekommt es Entspannung, Entschleunigung und einen Moment unerhörten Glücks geschenkt. So wie es sein soll, zur Jahresendzeit.
Presse: „Jochimsens Bühnenprogramme sind weit mehr als Kabarett: es sind tragikomische Roadmovies, sehr anrührend, sehr schlau und wunderbar lachen-machend.“ (AZ) „Mit seinem Jahresendzeitprogramm "Vier Kerzen für ein Halleluja" hat der Kabarettist, Autor, Fotograf und Musiker Jess Jochimsen völlig entspannt und entschleunigt Literatur, Dia-Abend und Musik verbunden und allen Besuchern einen witzigen, geistreichen und völlig überzeugenden Abend geboten. Es waren die kleinen, feinen Beobachtungen, deren Spitzen Jess Jochimsen, hervorragend und scheinbar völlig unspektakulär in Worte verpackte, und dem begeisterten Publikum mal nachdenklich, mal mit ironischem Augenzwinkern, aber stets geistreich, ohne plump in den hintersten Ecken der untersten Schublade zu wühlen und auf Kosten anderer, zu präsentieren.“ (Schwäbische Zeitung) „Jochimsen wird seinem Ruf, wütendes Kabarett der leisen Töne zu machen, mit seinem fürsorglichen Programm für alle Weihnachtsgeschädigten therapeutisch, urkomisch und mit brillanter Sprache gerecht: Er liest eigene Texte, spielt meisterhaft Westerngitarre, weckt Erinnerungen an Kindheiten mit Strumpfhosen und Fäustlingen und singt von traurigen Weihnachtsbegegnungen.“ (Hessische | Niedersächsische Allgemeine)
Das Programm wurde gefördert durch ein Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Vielen Dank.
Draußen vor der Tür
Der gestiefelte Kater
Eingeschneit
Verständlicherweise ist Patrick, der völlig zurückgezogen lebt und jede Gesellschaft meidet, nicht gerade erfreut über Judiths unangekündigten Besuch, der sich aufgrund der unberechenbaren Wetterlage auch noch auf unbestimmte Zeit auszudehnen droht.
Während die Ruhestörerin sich redlich bemüht, mit ihrem distanzierten Gegenüber ins Gespräch zu kommen, gerät ihre Anwesenheit für den verschwiegenen Einzelgänger immer mehr zur Qual. Seine erstklassigen Kochkünste kann Judith nicht schätzen – sie bestellt stattdessen lieber zweitklassige Pizza auf Patricks Kosten. Seinen teuren Wein will Judith am liebsten gleich aus der Flasche trinken, die Nuancen schmeckt sie ohnehin nicht heraus, und zu allem Überfluss verlangt diese Banausin auch noch Eiswürfel und Zitrone zum Cabernet Sauvignon!
Mit tropfnassen Stiefeln und aufdringlichen Fragen bringt Judith buchstäblich die chaotische Außenwelt in Patricks bislang so geordnetes Zuhause – hinterlässt dabei aber auch tiefe Spuren des Mitgefühls und des Trostes. Peter Quilter lässt seine alternden Protagonisten in „Eingeschneit“ die feinen Unterschiede zwischen Alleinsein und Einsamkeit, zwischen Gemeinschaft und Gemeinheit, zwischen Charakteristik und Kauzigkeit ausloten, und beweist dabei wieder einmal ebenso viel Empathie wie Sprachwitz.
Mit fröhlicher Neugier offenbart der Autor die kleinen und größeren Neurosen des ungleichen Pärchens, ohne diese jemals der Lächerlichkeit preiszugeben. Das ist, gerade in deprimierenden Zeiten, nicht nur eine hoffnungsvolle Botschaft, sondern auch ein echtes Fest für zwei gestandene Bühnendarsteller, die hier so ziemlich alle Aspekte der Zweisamkeit lustvoll ausspielen dürfen. „Eingeschneit“ ist ein Seelenwärmer-Stück – nicht nur für kalte Tage.