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Stadttheater Neuburg

Unser Schmuckkästchen aus der Biedermeierzeit

Es ist ein Musentempel, der sowohl bei Besuchern als auch Künstlern gleichermaßen beliebt ist – das Neuburger Stadttheater. Gleich am Eingang zur Altstadt, am Ottheinrichplatz, lockt der stattliche Bau seit 1869 Kulturbegeisterte in sein schmuckes Innenleben. Verteilt auf Parkett und zwei Ränge bietet das kleine aber feine Theater Platz für bis zu 285 Zuschauer. Der ehemalige Kornspeicher der fürstlichen Hofhaltung enthält heute noch Zierde und Beleuchtung aus der Biedermeierzeit.

Hier erfahren Sie alles Wissenswerte zum facettenreichen Programm, zu Ihrem Ticketkauf, zu Anfahrt sowie Parkmöglichkeiten und schließlich zur reichen Geschichte des Hauses. Gerne stehen wir Ihnen auch persönlich mit Rat und Tat zur Seite.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


04 März

Der Sohn

Schauspiel
Do. 04.03.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Nicolas ist 17 und kein fröhliches, unbeschwertes Kind mehr. Alles um ihn herum ist zu viel für ihn. Erwachsenwerden, das Abschlussjahr im Gymnasium, die Trennung der Eltern und die neue Familie des Vaters. Er schwänzt die Schule und ist aggressiv. Was passiert nur mit ihm? Auf eigenen Wunsch zieht er von seiner überforderten Mutter zu seinem Vater Pierre und dessen neuer Frau. Pierre fühlt sich schuldig und versucht alles, um seinem Sohn zu helfen. Der Umzug soll wieder Ordnung in das Gemüt des Sohnes bringen und ihm die Lebenslust zurückgeben. Zunächst scheint sich die Situation zu entspannen. Doch ein missglückter Suizidversuch zeigt, dass Nicolas' Probleme ernster sind als angenommen. Pierre ist verzweifelt, dennoch entschließt er sich, keine professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wird seine Liebe reichen, um den Sohn vor sich selbst zu retten? Besetzung: Pierre: Nicolas: Anne: Sofia: Arzt: Pfleger: Buch: Hardy Krüger Quentin Lopes Alexa Maria Surholt Nadine Menz Holger Hauer Paul Radke Florian Zeller
08 März

Im Glück

nach dem Märchen Hans im Glück
Mo. 08.03.27 15:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Kinderstücke
Sieben Jahre lang stand er als der „Umwerfend sensationelle und groß artig komische Hans Göttmann“ auf allen Bühnen dieser Welt. Doch eines Tages, nur wenige Minuten vor der 1.678sten Vorstellung, sagt Hans Gött mann: „Sieben Jahre sind eindeutig genug. Ich gehe jetzt heim zur Mami!“ Er lässt alles stehen und liegen, nimmt nur die Kasse mit den Einnahmen aus 1.678 Vorstellungen mit und macht sich vergnügt auf den Weg. Unter wegs lässt er sich – wie einst Hans im Glück – zu einen „günstigen“ Tausch nach dem anderen überreden, bis er am Schluss mit leeren Händen, aber überglücklich zu Hause ankommt. Im Glück stellt die Frage: Was brauchen wir wirklich? Was brauchen wir wirklich für ein glückliches Leben? Machen die Berge von mehr oder (meis tens) weniger nützlichen Dingen, die wir produzieren, kaufen und wieder wegschmeißen, uns glücklich
10 März
Mi. 10.03.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
  In der gefeierten Theaterproduktion DIE DINGE MEINER ELTERN führte uns Gilla Cremer durch die Haushaltsauflösung des Elternhauses. Mit feinem Humor brachte ihre Protagonistin Agnes das strapaziöse Projekt „sterbefein“ über die Bühne.   Nun steht Agnes vor einer neuen Herausforderung: Das Nutzungsrecht für das Familiengrab ist abgelaufen. Wollen die Schwestern die Pacht verlängern? Das Grab der Eltern auflösen? Wo wollen sie einst selbst bestattet werden?   Die nüchterne Frage des Friedhofsamts weckt Erinnerungen: Hat der Tod nicht schon immer eine große Rolle gespielt in Agnes Leben? Mal spielerisch und bühnenreif, mal beängstigend und erschreckend, mal als Erleichterung, mal als Politikum.   Agnes begibt sich auf eine Entdeckungsreise über das Sterben, die Bürokratie des Todes und immer wieder kommt ihr das Leben dazwischen.   Ein Theaterabend, der mit Witz und Tiefe die letzten Dinge des Lebens verhandelt.   wir sind die menschen auf den wiesen
bald sind wir menschen unter den wiesen
und werden wiesen, und werden wald
das wird ein heiterer landaufenthalt (Sommerlied von Ernst Jandl)
11 März
Do. 11.03.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
  In der gefeierten Theaterproduktion DIE DINGE MEINER ELTERN führte uns Gilla Cremer durch die Haushaltsauflösung des Elternhauses. Mit feinem Humor brachte ihre Protagonistin Agnes das strapaziöse Projekt „sterbefein“ über die Bühne.   Nun steht Agnes vor einer neuen Herausforderung: Das Nutzungsrecht für das Familiengrab ist abgelaufen. Wollen die Schwestern die Pacht verlängern? Das Grab der Eltern auflösen? Wo wollen sie einst selbst bestattet werden?   Die nüchterne Frage des Friedhofsamts weckt Erinnerungen: Hat der Tod nicht schon immer eine große Rolle gespielt in Agnes Leben? Mal spielerisch und bühnenreif, mal beängstigend und erschreckend, mal als Erleichterung, mal als Politikum.   Agnes begibt sich auf eine Entdeckungsreise über das Sterben, die Bürokratie des Todes und immer wieder kommt ihr das Leben dazwischen.   Ein Theaterabend, der mit Witz und Tiefe die letzten Dinge des Lebens verhandelt.   wir sind die menschen auf den wiesen
bald sind wir menschen unter den wiesen
und werden wiesen, und werden wald
das wird ein heiterer landaufenthalt (Sommerlied von Ernst Jandl)
16 März
Di. 16.03.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Wir leben in einer Zeit, in der oft die Verpackung wichtiger als der Inhalt scheint: Jeder einfache Schokoriegel wird durch Werbung zum exklusiven Geschmacksevent, der Hausmeister bekommt statt einer Lohnerhöhung exklusiv den Titel Facilitymanager und die Liebe hüpft nicht mehr wie früher mit Amors zufälligem Pfeil, sondern maßgeschneidert und algorithmenbasiert über Tinder und Parship in unser Leben. Der deutsche Heinz Günter verpackt sich im Frankreichurlaub plötzlich in Ringelshirt und Baskenmütze und wundert sich, dass er trotz Baguette unter beiden Armen nicht als Jean Pierre gesehen wird…Verpackung ist eben nicht alles. Lucy van Kuhl verpackt ihre Erkenntnisse in ihrem fünften Programm auch äußerst geschickt: Aberwitzige Betrachtungen werden in sanfte Klavierklänge gehüllt, winzigkleine Randbeobachtungen mit dem großen poetischen Vergrößerungsglas versehen und die Tristesse eines Altersheim verwandelt sich durch einen Mantel aus Fantasie plötzlich in eine mitreißende Ü80-Party. Zarte Melancholie trifft auf krachenden Unfug, klassisches Klavier auf Boogie Woogie, und wenn Sie glauben, dass sowas nicht miteinander harmoniert – Lucys überbordende Fantasie ist ein starkes leuchtendes Geschenkband, mit dem sie all das spielend leicht zusammenhält und – sehr geschickt verpackt.
17 März
Mi. 17.03.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Wir leben in einer Zeit, in der oft die Verpackung wichtiger als der Inhalt scheint: Jeder einfache Schokoriegel wird durch Werbung zum exklusiven Geschmacksevent, der Hausmeister bekommt statt einer Lohnerhöhung exklusiv den Titel Facilitymanager und die Liebe hüpft nicht mehr wie früher mit Amors zufälligem Pfeil, sondern maßgeschneidert und algorithmenbasiert über Tinder und Parship in unser Leben. Der deutsche Heinz Günter verpackt sich im Frankreichurlaub plötzlich in Ringelshirt und Baskenmütze und wundert sich, dass er trotz Baguette unter beiden Armen nicht als Jean Pierre gesehen wird…Verpackung ist eben nicht alles. Lucy van Kuhl verpackt ihre Erkenntnisse in ihrem fünften Programm auch äußerst geschickt: Aberwitzige Betrachtungen werden in sanfte Klavierklänge gehüllt, winzigkleine Randbeobachtungen mit dem großen poetischen Vergrößerungsglas versehen und die Tristesse eines Altersheim verwandelt sich durch einen Mantel aus Fantasie plötzlich in eine mitreißende Ü80-Party. Zarte Melancholie trifft auf krachenden Unfug, klassisches Klavier auf Boogie Woogie, und wenn Sie glauben, dass sowas nicht miteinander harmoniert – Lucys überbordende Fantasie ist ein starkes leuchtendes Geschenkband, mit dem sie all das spielend leicht zusammenhält und – sehr geschickt verpackt.
06 Apr
Di. 06.04.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Erleben Sie eine grandiose Neuinszenierung von Carlo Goldonis „Diener zweier Herren“ in John von Düffels Fassung! Wir schreiben das Jahr 1973 in Pforzheim, wo der klassische Diener Truffaldino nun als gewitzter „Gast arbeiter“ Kemal auftritt. Auf der Suche nach Arbeit und Essen nimmt Ke mal gleich zwei Jobs an – und das Chaos beginnt! In einem humorvollen Durcheinander aus Dialekten und Kulturen dient er einem schwedischen Filmproduzenten und einem Mafioso, der in Wirk lichkeit seine eigene Schwester ist. Kemals Abenteuer im Gasthaus „Zum Goldenen Carlo“ ist gespickt mit kulinarischen Kapriolen und turbulenter Komik. Die 70er Jahre Atmosphäre, vermengt mit einer feinsinnigen Auseinan dersetzung der Gastarbeiterthematik, macht diese Inszenierung zu einem einzigartigen Erlebnis. „Lieber Maultaschen für alle, als Maulschellen für mich!“
07 Apr
Mi. 07.04.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Erleben Sie eine grandiose Neuinszenierung von Carlo Goldonis „Diener zweier Herren“ in John von Düffels Fassung! Wir schreiben das Jahr 1973 in Pforzheim, wo der klassische Diener Truffaldino nun als gewitzter „Gast arbeiter“ Kemal auftritt. Auf der Suche nach Arbeit und Essen nimmt Ke mal gleich zwei Jobs an – und das Chaos beginnt! In einem humorvollen Durcheinander aus Dialekten und Kulturen dient er einem schwedischen Filmproduzenten und einem Mafioso, der in Wirk lichkeit seine eigene Schwester ist. Kemals Abenteuer im Gasthaus „Zum Goldenen Carlo“ ist gespickt mit kulinarischen Kapriolen und turbulenter Komik. Die 70er Jahre Atmosphäre, vermengt mit einer feinsinnigen Auseinan dersetzung der Gastarbeiterthematik, macht diese Inszenierung zu einem einzigartigen Erlebnis. „Lieber Maultaschen für alle, als Maulschellen für mich!“
19 Apr

Herzfaden

Schauspiel
Mo. 19.04.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Hannelore „Hatü“ mag ihren Vater lieber als alles auf der Welt. Ihren Vater, der im II. Weltkrieg von heute auf morgen eingezogen wird und die Familie verlassen muss. Ihren Vater, der als leidenschaftlicher Puppenspieler zu rückkehrt und ihr mit dem Wenigen, das sie haben, das Marionettenschnit zen beibringt. Und ihren Vater, mit dem sie die Augsburger Puppenkiste gründen und viele Jahre leiten wird. „Das ist der Herzfaden. Der wichtigste Faden einer Marionette. Nicht sie wird mit ihm geführt, sondern mit ihm führt sie uns. Der Herzfaden einer Marionette macht uns glauben, sie sei lebendig, denn er ist am Herzen des Publikums festgemacht.“ Diese Philo sophie der berühmten Puppenbühne ist auch über Urmel und Jim Knopf hi naus bis heute lebendig. Er entführt in immer ausverkauften Vorstellungen nach wie vor Kinder wie Erwachsene in märchenhafte Welten. Mehr als 70 Jahre nach Gründung der Augsburger Puppenkiste verirrt sich ein junges Mädchen auf den Theater-Dachboden. Sie taucht ein in eine mär chenhafte Parallelwelt, in der die Zeit stehengeblieben scheint. Sie trifft auf den Geist Hatüs und viele liebgewonnene Figuren aus der jahrzehntealten Bühnen-Geschichte. Gemeinsam mit ihnen durchlebt sie die Geburt und den langen Weg der Augsburger Puppenkiste von Familie Oehmichens Wohnzim mer durch Kriegs- und Nachkriegswirren bis hin zum großen Durchbruch. Anders als die Puppenkiste-Welt ist diese Geschichte nicht immer bunt und leicht. In einer Zeit, in der Deutschland sich zerstört hat und nach Kriegsen de langsam und entbehrungsreich eine neue Identität finden muss, braucht es Visionen und Leidenschaft. Es braucht Mut, sich auch der Frage nach Schuld und Verantwortung zu stellen. Trotz aller Widerstände schreiben Hatü, ihr Vater und alle Mitstreitenden ihre eigene Geschichte. Warmherzig, entschlossen, fantasievoll – und vor allem gemeinsam
20 Apr

Herzfaden

Schauspiel
Di. 20.04.27 20:00
Stadttheater
Amt für Kultur und Tourismus
Starke Stücke, Theater
Hannelore „Hatü“ mag ihren Vater lieber als alles auf der Welt. Ihren Vater, der im II. Weltkrieg von heute auf morgen eingezogen wird und die Familie verlassen muss. Ihren Vater, der als leidenschaftlicher Puppenspieler zu rückkehrt und ihr mit dem Wenigen, das sie haben, das Marionettenschnit zen beibringt. Und ihren Vater, mit dem sie die Augsburger Puppenkiste gründen und viele Jahre leiten wird. „Das ist der Herzfaden. Der wichtigste Faden einer Marionette. Nicht sie wird mit ihm geführt, sondern mit ihm führt sie uns. Der Herzfaden einer Marionette macht uns glauben, sie sei lebendig, denn er ist am Herzen des Publikums festgemacht.“ Diese Philo sophie der berühmten Puppenbühne ist auch über Urmel und Jim Knopf hi naus bis heute lebendig. Er entführt in immer ausverkauften Vorstellungen nach wie vor Kinder wie Erwachsene in märchenhafte Welten. Mehr als 70 Jahre nach Gründung der Augsburger Puppenkiste verirrt sich ein junges Mädchen auf den Theater-Dachboden. Sie taucht ein in eine mär chenhafte Parallelwelt, in der die Zeit stehengeblieben scheint. Sie trifft auf den Geist Hatüs und viele liebgewonnene Figuren aus der jahrzehntealten Bühnen-Geschichte. Gemeinsam mit ihnen durchlebt sie die Geburt und den langen Weg der Augsburger Puppenkiste von Familie Oehmichens Wohnzim mer durch Kriegs- und Nachkriegswirren bis hin zum großen Durchbruch. Anders als die Puppenkiste-Welt ist diese Geschichte nicht immer bunt und leicht. In einer Zeit, in der Deutschland sich zerstört hat und nach Kriegsen de langsam und entbehrungsreich eine neue Identität finden muss, braucht es Visionen und Leidenschaft. Es braucht Mut, sich auch der Frage nach Schuld und Verantwortung zu stellen. Trotz aller Widerstände schreiben Hatü, ihr Vater und alle Mitstreitenden ihre eigene Geschichte. Warmherzig, entschlossen, fantasievoll – und vor allem gemeinsam