Leila Schayegh - Violine

Termin

Di. 10.08.2021 bis 15.08.2021

Preis

Normal: 374,00 €
Ermäßigt: 297,00 €
leilaschayegh-2021

Leila Schayegh, in Winterthur (CH) geboren, studiert zunächst moderne Violine bevor sie sich entscheidet, ein Zweitstudium auf Violine in alter Mensur bei Chiara Banchini an der Schola Cantorum Basiliensis zu absolvieren. 2005 schließt sie das Studium mit summa cum laude ab. Als Solistin und Kammermusikerin ist sie heute regelmässig auf den wichtigen Bühnen der Alten Musikszene zu hören, für Workshops ist sie auch bei modernen Orchestern zu Gast. Heute erweitert Leila Schayegh ihr Repertoire in Richtung Klassik und Romantik. Zweimal in Folge wurden ihre Aufnahmen mit dem Diapason de l’année ausgezeichnet (Caldara Triosonaten mit Amandine Beyer 2015, Bach obligate Sonaten mit Jörg Halubek 2016). Zu den weiteren Auszeichnungen zählen der Diapason d’Or, der Editor’s Choice von Grammophone sowie die Bestenliste des Deutschen Schallplattenpreises. Ihre Kenntnisse und Erfahrung gibt sie seit 2010 als Dozentin an der Schola Cantorum Basiliensis weiter, wo sie als Nachfolgerin von Chiara Banchini eine Klasse für Violine in alter Mensur leitet und ihre Erfahrung an eine jüngere Generation weitergibt: eine große Expressivität basierend auf einer umfassenden Kenntnis der historischen Quellenlage.

Kursbeschreibung

Der Kurs richtet sich an Studierende und Absolventen im Fach Violine und Viola in alter Mensur. Auch Musiker mit geringerer Erfahrung in Historischer Aufführungspraxis, die einen tieferen Einblick hierin gewinnen möchten sind willkommen. Schwerpunkt des Repertoires in den Einzellektionen liegt auf dem 17. und 18. Jahrhundert, es soll aber auch die Möglichkeit bestehen, Abstecher in die Klassik machen zu können. Der Kurs bietet insbesondere die Gelegenheit, verschiedene Haltungen auszuprobieren sowie Fragen zu Verzierungsstilen zu erörtern.

Weitere Informationen unter http://www.leilaschayegh.com

Alte Musik

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Veranstaltungsort

Volkshochschule Neuburg

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Englisch Deutsch Französisch Italienisch

Siehe auch

Liebe Freunde der Neuburger Sommerakademie für Alte Musik,
es war großes Glück und ein Geschenk, dass unsere vergangene Sommerakademie trotz der Corona-bedingten immensen Unsicherheiten im Vorfeld dann doch in fast vollem Umfang stattfinden konnte! Dies war dem unermüdlichen und engagierten Einsatz der MitarbeiterInnen des Kulturamtes Neuburg und der Umsicht und dem Verantwortungsgefühl aller an der Akademie Beteiligten zu verdanken. Ein herzliches Dankeschön nochmals an alle, die zum großartigen Gelingen der Akademie beigetragen haben. Mit viel Zuversicht blicken wir deshalb nun auch auf unsere nächste Sommerakademie für Alte Musik in Neuburg an der Donau 2021: Schwerpunktthema wird die Musik des Doppeljubilars Michael Praetorius (1571-1621) sowie die seiner zeitgenössischen deutschen und italienischen Komponisten Kollegen und Vorbilder sein. In der Ensemblearbeit und dann auch im Teilnehmer-Abschlusskonzert wollen wir uns dieser Musik an der Schwelle zwischen Renaissance und Frühbarock widmen und auch besonders die Musik Biagio Marinis erkunden, der fast 30 Jahre im Dienste des Herzogs und Pfalzgrafen in Neuburg an der Donau stand. Auf den folgenden Seiten stellt sich unser wunderbares Dozenten-Team vor. Gemeinsam werden sie sich in einem Konzert am 11.8. mit einem musikalischen Pasticcio aus frühbarockem Repertoire präsentieren. Weitere Höhepunkte der Alte Musik-Woche werden das Finale des Biagiorini-Wettbewerbs am 10.8 im Kongregationssaal sein, am 12.8 dann der Vortrag von Johannes Weiß. „Von modernen Italienern und den begeisterten Deutschen“, in dem er über die Begeisterung Michael Praetorius`für die italienische Gesangskunst berichtet und schliesslich das festliche Abschlusskonzert am 15.8 sein, in dem die Teilnehmer die Ergebnisse ihrer intensiven Arbeit in der Akademiewoche präsentieren werden.
In Vorfreude auf eine intensive Woche mit vielfältigen Begegnungen im sommerlichen Neuburg grüßt Sie herzlich

Ihre Xenia Löffler Allgemeine Informationen über die Kurse:
Die Kurse richten sich an professionelle Musikerinnen und Musiker, Musikstudierende, Musikschullehrkräfte, Schulmusikerinnen und -musiker sowie fortgeschrittene Musikschülerinnen und -schüler, die Erfahrungen in historisch informierter Aufführungspraxis sammeln wollen. Vormittags findet der Einzelunterricht in den jeweiligen Klassen statt, während an den Nachmittagen Kammermusikwerke in verschiedenen Besetzungen mit den Dozenten einstudiert werden.
Hinweise zur Kammermusik:
Der Stimmton für die Ensemble-Werke des Frühbarocks wird 415 und 465 Hz sein. Je nach vorhandenen Instrumenten werden die Ensembles entsprechend zusammengestellt. Für den Einzel-Unterricht können auch Instrumente in anderen Stimmtonhöhen mitgebracht werden